Wissenswertes


Coaching ist Vertrauenssache. Als Coach bin ich nicht heilend tätig und gebe kein Heilversprechen. Ähnlich wie ein Arzt ist ein Coach zur Verschwiegenheit verpflichtet.    Bei meinem Coaching richte ich mich nach Ethik-Leitlinien folgender Berufsverbände:

  • Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater (VFP)
  • Deutscher Verband für Hypnose (DVH)

 Warum Geld für ein Coaching ausgeben?


Störungen mit Krankheitswert dürfen in Deutschland nur von Ärzten und Therapeuten mit Heilerlaubnis behandelt werden. Ein Coaching hingegen dient der Krankheitsvermeidung:

  1. Im Coaching sind Sie ein*e gesunde*r Klient*in, es gibt keine "Pille auf Rezept." Das bedeutet aber auch, dass Sie etwas verändern wollen und Sie sich aktiv einbringen.
  2. In Deutschland warten erkrankte Menschen durchschnittlich 5 Monate auf einen Psychotherapieplatz. Als ausgebildeter Psychologischer Berater biete ich Ihnen an, Sie während der Wartezeit unterstützend zu begleiten. Denn beim Coaching gibt es kaum Wartezeiten, d.h. Ihnen kann schnell geholfen werden. Die Sitzungen kann ich auf Ihr Anliegen abstimmen, da ich unabhängig von Krankenkassen arbeite, die nur bestimmte Leistungen anerkennen.
  3. Wenn Ihre Probleme zu einer Krankheit führen, erstattet die  Krankenkasse die Leistungen eines Psychiaters, Psychotherapeuten oder Heilpraktikers, jedoch nur Höchstsätze. Die Honorare liegen darüber und Sie zahlen dann noch die Differenz. 
  4. Sobald Sie psychotherapeutische Hilfe über Ihre Krankenkasse abrechnen, werden später beim Abschluss von Versicherungen Risikozuschläge erhoben oder ein Vertrag kommt gar nicht zustande. Falls Sie dies verschweigen, kann der Versicherer den Vertrag rückwirkend für unwirksam erklären und den Versicherungsschutz versagen. Dieses Risiko besteht beim Coaching nicht, denn hier sind Sie nicht krank.
  5. Das Coaching-Honorar ist steuerlich absetzbar: als Betriebsausgabe (Selbständige), Werbungskosten (Arbeitnehmer) oder Supervision (soziale Fachkräfte, Lehrberufe).

Mentaltraining - alles Unfug?


Geprägt durch Bilder aus den Medien über Showhypnose, bei denen Menschen scheinbar willenlos alles tun, was der "Magier" verlangt, bestehen Vorbehalte gegenüber Methoden, die sich die Kraft der eigenen Gedanken zunutze machen. Dies ist unbegründet: 

  • Mentaltraining ist kein "esoterischer Hokuspokus". Solche Methoden sind z.B. im Hochleistungssport gängige Praxis. 
  • All dies funktioniert nur, wenn Sie sich darauf einlassen. Sie werden nicht gegen Ihren Willen manipuliert und bleiben nicht "darin hängen".
  • Die dabei erreichte Entspannung ist ein Zustand vergleichbar mit der Phase kurz vor dem Einschlafen. Hier ist man besonders empfänglich für Verhaltensänderungen. Dies kann man gezielt herbeiführen und sich für das Coaching zunutze machen.

Coaching-Sitzung

  • Grundlage für das Erstgespräch ist ein Fragebogen, den ich Ihnen vorab zusende.
  • Ein Coaching kann nach jeder Sitzung beendet werden.
  • Über die Anzahl der Coaching-Sitzungen lässt sich am Ende des Erstgesprächs eine Aussage treffen; dies hängt von der Anzahl und der Komplexität Ihres Anliegens ab.
  • Sitzungen, bei denen Mentaltechniken zum Einsatz kommen, sollten im zeitlichen Abstand vertieft werden. Angebote "Geheilt nach einer Sitzung" sind unseriös.

Meine Coaching Leistungen erbringe ich in einer privaten Bestellpraxis. Bitte erscheinen Sie pünktlich zur Sitzung. Für Absagen weniger als 2 Tage wird das halbe Honorar in Rechnung gestellt, bei Absagen von weniger als 1 Tag oder bei Nichterscheinen wird das volle Honorar fällig, da der Termin nicht erneut vergeben werden kann. Das Honorar für die Sitzung ist im voraus (Überweisung) oder am Ende des Erstgesprächs (bar) zu bezahlen.


 Anwendungsgebiete


Die Anwendungsgebiete für ein Coaching sind vielfältig:



Gegenanzeigen


Nicht durchzuführen sind Methoden des Mentaltrainings: 

  • unmittelbar vor oder beim Fahren eines Fahrzeuges oder Betätigen von Maschinen
  • bei Personen mit Essstörungen und/oder Magersucht mit psychischem oder medizinischen Krankheitsbefund
  • bei schwer herzkranken Personen oder nach gerade überstandenem Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • bei schweren Psychosen oder anderen schweren psychischen Erkrankungen
  • bei Thrombosen
  • bei Epilepsie oder schwerem Asthma
  • bei Schwangerschaft
  • bei Kindern & Jugendlichen unter 18 Jahren, sofern keine Einverständniserklärung beider Elternteile vorliegt

Leistungsausschluss


Die von mir angebotenen Coaching-Leistungen sind nicht-medizinisch und dienen nicht der Diagnose, Behandlung, Therapie oder Heilung psychischer Erkrankungen.